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Maike’s berührende Geschichte!

Eine wunderschöne und schön geschriebene Geschichte von Maike, wie sie 30 kg leichter wurde, in der sich sicherlich viele selbst wiederfinden können. 1000 Dank dafür, wir sind sehr berührt!

Hallo liebes Noom-Team,

nun habe ich mich entschlossen, euch auch meine Geschichte zu erzählen.

Ich war als Kind/Teenager eigentlich immer “normalfigürlich”, solange ich viel in Bewegung war, setzte all das leckere Essen, das ich schon immer gern mochte, nicht an. Dies änderte sich mit dem Führerschein und zunehmender Faulheit. Was ich früher mit dem Fahrrad gefahren war, erledigte ich nun mit dem Auto, selbst kürzeste Strecken (vom Bahnhof zur Arbeit, ca. 5 Min. Fußmarsch) fuhr ich mit dem Bus, Fahrstühle und Rolltreppen waren meine Freunde. Sport? Mord!

So nahm ich im Laufe der Zeit immer mehr zu, ohne, dass mich das wirklich störte. Ich hatte immer Beziehungen, wenn ich wollte, erlebte nie Hohn oder Spott wegen zunehmender Körperfülle, hatte Freunde und war fröhlich. Das hat sich auch nie geändert. Anfang 2008 war ich bei rund 120 kg angekommen und lernte meinen damaligen Freund (und jetzigen Mann, selbst schlank) kennen. Er nahm mich, wie ich war…. was mir allerdings wohl die Bestätigung gab, dass ich weiteressen konnte, störte ja keinen.

Nachdem wir uns entschlossen, im Mai 2010 zu heiraten, schaffte ich es, kurzfristig, etwa 15 kg abzunehmen, um nicht wie eine absolute Tonne in meinem Brautkleid auszusehen, das hielt aber leider nicht lange an. 2012 wurde unser Sohn geboren, Ende des Jahres lag ich bei runden 125 kg (möglicherweise waren es auch mal um die 130, das habe ich nie gemessen).

Im Januar 2013 schloss ich mich mit einer Gruppe von Mädels im Internet in einer Gruppe zusammen – wir wollten uns gegenseitig beim Abnehmen unterstützen. Ab diesem Zeitpunkt war mein Ehrgeiz geweckt, etwas für meine Gesundheit zu tun, für mich, aber auch für meine Familie, der ich noch lange erhalten bleiben wollte. (Ich witzelte immer, dass mein Sohn sonst irgendwann mit seinen Kumpels auf dem Spielplatz sitzen würde und sie würden untereinander auf ihre Mütter zeigen, und er würde sagen: “Meine ist die, die alle anderen verdeckt”).

Ich begann zunächst, regelmäßig Sport mit meiner wii (Fit Plus etc.) zu machen und nutzte dafür an mindestens 4 Tagen die Woche die Mittagsschlafzeiten meines Sohnes… Meine Ernährung musste ich gar nicht großartig umstellen, besonders ungesund habe ich mich eigentlich nie ernährt und immer gerne frisch gekocht. Es waren allein die Mengen – und – ich gestehe, meine große Schwäche ist alles herzhafte, wie Chips und sowas… Alles Süße lasse ich problemlos stehen… aber Knabberzeug… no way!

Und es funktionierte! Ich schränkte die Mengen des Essens ein und gepaart mit dem Sport, begannen die Pfunde langsam aber stetig zu purzeln. Mein erstes großes Ziel (unter 100 kg zu kommen), erreichte ich so etwa Mitte 2014. Mittlerweile war der Sport ein fester Bestandteil meines Lebens, ich verschmähte Rolltreppen und Fahrstühle und lief Treppe. Ich parkte im Parkhaus extra weit oben, um viele Treppen jeden Tag laufen zu können. Ich ging mit meinem Sohn viel spazieren oder fuhr Fahrrad. Ich trat bei uns im Ort in den Turnverein ein, und gehe dort nach wie vor jeden Montag zum Aerobic.
Von Ende 2014 bis Mitte 2015 stagnierte mein Gewicht dann bei knappen 98 kg, was mich einerseits ärgerte, andererseits war ich aber auch froh, dass ich mit meiner Lebensweise ohne große Entbehrungen (sprich: Ich gönnte mir auch meine Chips zwischendurch, oder mal ein leckeres Gläschen Rotwein, oder ausgiebiges Grillen im Sommer) mein Gewicht halten konnte.

Allerdings wollte ich die 100 ja noch viel weiter hinter mir lassen. Im Juni 2015 empfahl eine Freundin mir die noom App. Und die gab mir nochmal einen richtigen Kick. Fand ich es anfangs etwas mühsam, wirklich alles einzuloggen, so störte es mich schon nach einigen Tagen nicht mehr. Im Gegenteil… ich wurde noch viel mehr sensibilisiert dafür, was man so “nebenbei” an Kalorien zu sich nimmt…. es machte Spaß, selbst Gerichte zu entwerfen, die Kalorien dafür zu errechnen und so wirklich zu wissen, was ich zu mir nehme… ich freute mich, wenn ich abends noch Kontingent übrig hatte, um mir eine Handvoll (oder zwei) Paprika Sticks gönnen zu dürfen. Und so habe ich seit Juni bis jetzt (Oktober) weitere 10 kg verloren, Tendenz fallend.

Ich habe nicht den Anspruch, eine Kleidergröße 38 zu bekommen, wozu auch? Mein Anspruch ist einfach, nicht mehr in der Zeltabteilung Klamotten kaufen zu müssen, gesund und fit zu sein und mich wohlzufühlen. Das alles hat bereits funktioniert und noom hat mir sehr dabei geholfen und tut es weiterhin jeden Tag. Danke dafür!

Letzte Woche habe ich drei große Säcke voll mit Klamotten in den Größen 48 – 56 aussortiert und zur Kleiderkammer gebracht. Ich habe jetzt viel Platz für neue Sachen….

Unten ein Fotovergleich von 2012 gegenüber September 2015.

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