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Erfolgsgeschichte Elisabeth: 117kg und Diabetes sind weg

Elisabeth Vorher Nachher Noom -100kg
Am 14.11. ist Welt-Diabetes Tag. Gesunde Ernährung und Gewichtsreduktion sind gerade bei Typ 2 Diabetes sehr wichtig. Unsere App Noom kann hier sehr hilfreich sein. Daher haben wir für diese Woche Erfolgsgeschichten, Artikel und Interviews ausgewählt, die sich speziell rund um das Thema Diabetes drehen.
Heute: Elisabeth -114kg, ist ihr Diabetes Typ 2 durch Noom losgeworden, sagt “Essen ist Liebe – und soll keine Sucht sein”:

1. Wie kam es, dass du es auf dein Startgewicht geschafft hast?
Essen gab mir das Gefühl zu leben, welches ich auf Grund von einigen sehr schweren Lebensereignissen verloren hatte. Und wie es leider häufig der Fall ist, hatte ich keine Kontrolle mehr über mich. Ich aß und aß.. Ich empfand keine Sättigung.. im Gegenteil.. mein Hunger (nach Leben – zumindest weiss ich das heute) schien unersättlich. Über die Jahre sammelten sich so 223 Kilo an.

2. Weshalb hast du beschlossen abzunehmen?
Ich wurde immer kränker, Gicht, Psioriasis, rheumatoide Arthritis, Bluthochdruck, und das vorher schon vorhandene Hashimoto machten sich immer breiter in meinem Leben. Ende 2007 gab es dann den großen Knall für mich, mein linker Arm gab den Geist auf und ich musste meine zweite Ausbildung abbrechen. Mein Körper funktionierte nicht mehr so, wie er sollte und die Ärzte schoben alles auf mein Gewicht. Nach einem langen Krankenhausaufenthalt habe ich dann mehrere Therapien gemacht, um alte Gefühle und Geschehnisse aufzuarbeiten – LOSLASSEN zu können. 2009 konnte ich dann eine neue Arbeitsstelle für mich beginnen. 2012 habe ich auch gelernt Arbeitsstress nicht in Essen sondern in Bewegung umzusetzen. Ab diesem Moment, ging mein Kampf gegen das Gewicht erst richtig los. Unzählige Diäten und Ernährungsumstellungen schlugen fehl oder der Jo-Jo-Effekt tat den Rest. Bis ich über Noom gestolpert bin. Es war ein Leichtes, sein Essen einzugeben und dabei noch mal deutlich vor Augen geführt zu bekommen, welche Mengen und vor allem WAS man ist. Das alte Sprichwort: „Du bist, was Du isst“ kann ich dabei nur bestätigen. Die Übersicht gab mir Sicherheit und Kontrolle. So konnte auch mal ohne schlechtes Gewissen gesündigt werden und man machte trotzdem normal weiter. Das Gewicht purzelte kontinuierlich und ich konnte meinen Bewegungsrahmen immer weiter nutzen. Sogar meine Ernährungsberaterin ist begeistert und wir haben das Noom-System als Grundlage für die Beratung aufgenommen.

3. Welche Rolle hat Familie oder Gesundheit bei dem Entschluss gespielt?
Mir waren mein Leben, meine Krankheiten und mein Körper nur noch peinlich, und ich war nicht mehr fähig, mich um meinen Sohn zu kümmern. Hier bin ich meiner Mutter noch immer unendlich dankbar, dass sie sich seiner angenommen hat und wir nun endlich wieder ein normales Verhältnis zueinander aufbauen können.

4. Was sind deine Tipps für andere Noomer fürs Abnehmen?
Gebt Euch niemals auf! Eure Seele spricht zu Euch durch Euren Körper. Achtet auf sie – denn sie beinhaltet auch die Kraft und den Willen für Euren Weg und dann habt ihr den Schlüssel zurück in die Gesundheit und ein schlankeres Leben. ES LOHNT SICH!

5. Was hat sich verändert, in deinem Leben, an deiner Gesundheit, Sozialleben?
Ich wurde immer aktiver. Fing langsam an zu gehen. Auf meine Ernährung zu achten. Nach einiger Zeit merkte es auch mein Umfeld. Ein Großteil unterstütze mich, ein anderer Teil belächelte mich (von diesen trennte ich mich). Mittlerweile habe ich feste Ziele: regelmäßig ins Fitnessstudio, lange Spaziergänge mit unserem Hund, regelmäßig Schwimmen und einmal im Jahr, laufe ich den B2RUN mit – um mir selbst immer wieder zu zeigen, wie wichtig es ist, seinen Weg zu gehen und sein Ziel vor Augen zu behalten. Dabei werde ich von meinem Partner und meinen Freunden enorm unterstütz. Sie erinnern mich auch immer wieder daran, wie wichtig es ist, sich selbst zu lieben. Selbst meine Ärzte und meine Ernährungsberaterin stehen mir jederzeit liebevoll zur Seite und auch die kleinen Erfolge werden immer noch gefeiert.
Meine Blutzuckerwerte sind mittlererweile im Normalbereich, genauso wie meine Cholesterin und Gichtwerte.
Medikamente muss ich nehmen, aber wegen meinen Gelenken, diese haben durch die rheumatoide Arthritis großen Schaden genommen. (Ich Spritze aktuell MTX und bekomme zusätzlich als weitere Bedarfsmedikation – 3* 800 Ibu. Cortison bekomme ich gottseidank keines mehr).

6. Was sind deine nächsten Ziele, bzgl. Abnehmen oder Halten, oder Sport, etc?
Eigentlich habe ich mir als Ziel ca. 75/80 Kilo in den Kopf gesetzt. Mittlerweile muss ich jedoch mit den Folgen meiner extremen Zeit kämpfen. Die Gelenke sind stark betroffen und ich bekomme starke Medikamente und mein Abnehmen wird durch diese momentan gestoppt (sitze bei 107 Kilo fest) – wer weiß, wozu dies gut ist. Ich werde trotzdem weiterhin meine Ernährung und meinen Sport beibehalten. Irgendwann, bekomme auch ich die Quittung für diesen Lebenswandel – da glaube ich feste dran.

7. -100kg, das ist eine Menge! Wie gehst du mit der überschüssigen Haut um, und welche Tipps hast du?
Mit der hängenden Haut habe ich enorme Probleme – ABER, sie ist mir ein Mahnmal. Durch Sport und viel Körperpflege (massieren, eincremen) kann man seiner Haut helfen, sich zurück zu bilden, aber bei solch einer Menge, ist das dem Körper in Eigenregie unmöglich. Und wenn ich mein Ziel erreicht habe, dann lasse ich mich operieren.