• Home
  • Blog
  • Eine Vorher-Geschichte, Teil 1 und 2

Eine Vorher-Geschichte, Teil 1 und 2

Diese Nutzerin begleiten wir zu drei Zeitpunkten in ihrer Reise. Oktober 2015, Dezember 2015 und voraussichtlich Februar 2016.

Update im Dezember 2015:

Hallo Noom! Ja es waren zwei durchaus spannende Monate mit NoomPro. Meine Abnehmziele habe ich leider nicht erreicht, aber ich habe viel über mich gelernt. Während der Zeit habe ich zwar 4 KG abgenommen aber auch sofort wieder zugenommen. Die Vorweihnachtszeit ist voller Verlockungen und voll Stress. Und ich bin ein Stressesser. Ich werde auf jeden Fall im neuen Jahr mit aller Kraft durchstarten, um die Feiertage schaffe ich es leider nicht. Ich habe ja immer gedacht, dass ich keine Gruppe gebrauche, wurde aber eines besseren belehrt. Meine Noom Gruppe ist perfekt und ich möchte sie nicht mehr missen. Wir motivieren uns gegenseitig und versuchen gemeinsam herauszuarbeiten woher unsere Gewichtsprobleme kommen. Bei mir wurde es ganz deutlich: Stresskompensation und viel zu wenig Schlaf. Für mich rückt die Arbeit an diesen beiden Themen jetzt in den Vordergrund, denn wenn ich das bewältige, dann wird es auch mit dem Gewicht besser klappen. Danke an meine super Noom Gruppe, die mich so motiviert und unterstützt!

 

Fragebogen zum Start, Oktober 2015:

~  Wie hast du es auf dein Startgewicht geschafft?

Als Kind war ich sehr schlank. Leider hatte meine Mutter eine Essstörung als ich gerade in die Pubertät kam. Sie eiferte dem Schlankheitswahn hinterher, den die Medien aufdiktierten. Ich wog 57 kg bei einer Größe von 172 cm und meine Mutter sagte ich soll nicht so viel essen, sonst bekomme ich später keinen Mann ab. Von da an habe ich immer heimlich gegessen, Essen versteckt. …..ich hatte nun auch eine ganz tolle Essstöhrung.

Auch versuchte ich immer meine Probleme mir Essen zu kompensieren.  Unzählige Diäten sorgten für den Jojo – Effekt und eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse machte das Abnehmen auch noch schwer.

Im Laufe der Zeit wurde ich immer träger,  machte kaum noch Sport.

Mit 80 kg ging ich dann in die erste Schwangerschaft und erlaubte mir “für 2” zu essen. Ich sagte immer , ich würde es schnell abnehmen, wenn das Kind erst da ist. Fehlanzeige. Nach dem zweiten Kind war ich bei 120 kg.

~  Was hat dich dazu bewogen, überhaupt abzunehmen?

Ich fühle mich in meiner Haut einfach nicht wohl. Es ist schwer schöne Kleidung in großen Größen zu bekommen. Shopping macht keinen Spaß.

Auch kann ich körperlich nicht mit der Familie mithalten. Meine Familie ist sehr sportlich und ich bin nur der dicke Zuschauer am Rand. Wie gerne würden meine Kinder mal mit mir zum Schwimmen gehen, aber mich im Badeanzug zu zeigen ist undenkbar.

Ich habe auch große Angst vor den gesundheitlichen Risiken, die das Übergewicht mit sich bringt.

Außerdem habe ich das Gefühl, dass es für Dicke schwerer ist einen guten Job zu bekommen. Gerne möchte ich mich beruflich verändern, leider klappt es trotz guter Qualifikation nicht.

~  Wie viel Zeit gibst du dir? Hast du schon etwas abgenommen?

Ich hatte letztes Jahr ein Gewicht von 119 KG.  Genau 1 Jahr habe ich mich dann konsequent vegan ernährt, allerdings ohne Kalorien zählen. Die Pfunde purzelten anfangs sehr schnell, dann langsamer.  Ich hatte nach einem Jahr 103 KG. Dann gab es einen Einschnitt in meinem Leben, der mich sehr mitnahm und ich begann wieder Milchprodukte zu essen, Stress wurde mit Essen kompensiert und das Gewicht stieg leider wieder auf 111 KG.

Für die Abnahme habe ich mir keine Zeit gesetzt. Hauptsache ich nehme ab und halte es. Toll wäre es, wenn ich zum Ende des Jahres unter Hundert Kilo wäre. Das wäre mein Traum.

~  Was wirst du diese Woche an deinem Lebensstil ändern und warum?

Ich werde ab sofort versuchen konsequent alle Mahlzeiten bei Noom zu loggen. Ich möchte den Anteil an Kohlenhydrate in meinem Essen reduzieren und versuchen ohne Kristallzucker auszukommen.  Auch möchte ich langsam versuchen wieder Sport zu machen. Es trifft sich gut, dass ich für die kommende Woche einen Präventionskurs Reactive Walking gebucht habe. Ich hoffe, dass ich davon viel Motivation mit nach Hause nehmen kann.