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Drei Gründe warum dich Fertigprodukte dazu bringen mehr zu essen

Kayla Reynolds, MS, Übersetzt von Coach Tatjana

Heutzutage kommt es einen so vor, als wäre die gesunde Essensbewegung überall angekommen. Wir bei Noom möchten  Nahrungsmittel nicht unbedingt als “gesund” oder “ungesund” oder “gut” und “schlecht” einstufen, es geht vielmehr darum, frisch und saisonal essen zu lernen.

Vollwertprodukte (unverarbeitete Lebensmittel wie etwa Gemüse und Obst) sind nicht nur nahereicher, sondern helfen gleichzeitig dabei, deine Portionen zu kontrollieren.

Aus diesem Grund, haben wir einmal die wichtigsten Gründe zusammengefasst, die dich tatsächlich dazu verleiten unkontrolliert zu essen:

1. Fertigprodukte verleiten dich dazu, aufzugeben…

Fertigprodukte haben einen hohen Anteil an weißen, raffinierten Zucker. Dieser weiterverarbeitete raffinierte Zucker wird in unserem Körper sehr schnell zerlegt, was zu einem rasanten Aufwärts-Sprung in deinem Blutzuckerspiegel führt. Je schneller der Zucker-Sprung, desto schneller gibt du wieder auf. Wenn du aufgibst, will dein Körper genau in diesem Moment das Fertigprodukt-Essen.

Beispiel: Hast du schon mal, kurz nachdem du einen Schokoriegel genascht hast, Heißhunger erlebt?

Und was machst du wenn der Heißhunger kommt? Normalerweise greift man nach etwas was sich schnell zubereiten (in den Mund schieben 😉 lässt – etwas zum Mitnehmen, dass dir einen “Kick” gibt. Üblicherweise ein weiteres ungesundes Fertigprodukt. Es ist ganz klar ein Teufelskreis.

2. Fertigprodukte verschieben deinen Blick auf die Dinge…

Wenn Fertigprodukte hergestellt werden, sind sie normalerweise so weiterverarbeitet, das sie einen Teil ihrer essentiellen Nährstoffe verlieren – Wasser, Ballaststoffe, Vitamine, und Mineralien. Danach, werden ihnen VIEL Salz, Zucker, Fett, und Zusatzstoffe untergemischt. Das macht Fertigprodukte so kalorienreich, aber nicht nährstoffreich.

Ballaststoffe und Wasser sind sättigend. Wenn man sie beim verarbeiteten Lebensmitteln heraus nimmt, wirst du das Gefühl verspüren, umso mehr davon essen müssen, um satt zu werden. Das bedeutet, dass es dir leicht fällt, sehr viel mehr von Fertigprodukten zu essen und du somit mehr Kalorien zu dir nimmst. Das ist ein Grund, warum du wahrscheinlich einen Big Mac essen kannst, ohne dabei mit der Wimper zu zucken. Aber wenn du versuchst, 70 Rosenkohl zu essen, würdest du ziemlich wahrscheinlich bei der Hälfte aufgeben… und das obwohl ein Big Mac die gleiche Anzahl an Kalorien hat wie 70 Rosenkohl.

Fertigprodukte sind sehr schmackhaft. Wenn Essen lecker schmeckt, ist es sehr viel einfacher den Hunger und das Sättigungsgefühl auszublenden. Hast du dich nach ein paar Bissen Kuchen schon einmal “voll” gefühlt, hast aber trotzdem dann das ganze Stück restlos verdrückt? Klar! Es war einfach zu  gut. Und die Wahrscheinlichkeit, dass du dich wegen zu viel Gurke schlemmen, noch nie schlecht gefühlt hast, ist sehr hoch. Denn dein Körper hat dir signalisiert, dass es befriedigend ist und somit hast du das Essen beendet.

3. Sie sind eine Belohnung…

Da “Essenssucht” noch kein offizieller Begriff in der Diagnose ist – obwohl es ein gegenwärtiges Modeword geworden ist – gibt es eine wachsende Anzahl an Beweise, dass Essen (insbesondere Fertigprodukte) ein sucht-ähnliches Verhalten hervorruft. Studien belegen zudem von: Erfolglosen Versuche “aufzuhören”, einer erhöhten Toleranz über die Zeit, Entzugserscheinungen, und die Beschäftigung damit, wie man sich diese Nahrungsmittel wieder beschafft.

Andere klinische Studien belegen, dass essen (oder sogar sehen) von Nahrungsmitteln, die einen hohen Salz, Zucker oder Fettanteil haben, die Region im Gehirn aktivieren, die für Belohnung, Vergnügen, Heißhunger, und ähnliches verknüpft sind. Belohnung bestärkt Verhalten. Wenn wir es über einen gewissen Zeitraum wiederholen, wird es zur Gewohnheit.

Konnte dir der Beitrag dabei helfen über dein eigenes Essverhalten zu reflektiert zu betrachten? Dann hinter lasse ein Kommentar! Wir freuen uns drauf!