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Gesundheitsmythen widerlegt: Fett essen macht fett

Original: Kayla Reynolds, MS
Übersetzung: Marie-Luise Huber, MPH, MSc.

Der Mythos

Fett macht dich fett. 

Der Hintergrund

Die weltweite Fettphobie begann vor Jahren, als der bekannte Psychologe Ancel Keys epidemiologische Daten veröffentlichte, die den Fettkonsum mit Herzerkrankungen in Verbindung brachten. Während diese Art von Daten weder Ursache noch Wirkung nachweisen kann, waren die Märkte in den 80er und 90er Jahren von Produkten mit geringem Fettgehalt, ohne Fett und mit einem Fettgehalt von 0% überfüllt. Diese Artikel wurden als “Diät”-Produkte vermarktet und als hilfreich bei der Unterstützung beim Abnehmen beworben. Im Laufe der Zeit bekam die Gesellschaft Angst vor Fett und die Menschen begannen zu glauben, dass das Essen sie fett werden lässt.

Die Fakten

Obwohl es verwirrend sein mag, können sowohl Kohlenhydrate, als auch Eiweiß und Fett als Fett gespeichert werden. Obwohl Letzteres kalorienreicher als Kohlenhydrate und Eiweiß ist, zeigen Studien (in Englisch verfasst), dass fettarme Diäten tatsächlich keinen größeren Gewichtsverlust als andere Arten von Diäten bewirken. Es gibt auch Hinweise (Original in Englisch) darauf, dass kohlenhydratarme (sprich: fettreiche) Diäten zur Gewichtsreduktion tatsächlich vorteilhafter sind als fettarme Diäten; wenn gesunde Fettquellen enthalten sind.

Ironischerweise wurden zur gleichen Zeit als fettarme „Diät“ -Produkte, die Regale füllten, die Menschen schwerer. Während es nach wie vor keine eindeutige Meinung gibt, ob die beiden Bereiche zusammenhängen, wurde von einigen folgendes Leute vorgeschlagen: Der Zucker, der den Nahrungsmitteln hinzugefügt wurde, als das Fett entfernt wurde, ist für den Anstieg der Fettleibigkeit verantwortlich.

Zusammenfassung

Da alle überschüssigen Kalorien als Fett gespeichert werden können, kann ein Zuviel dieser Makronährstoffe (Kohlenhydrate, Eiweiß oder ja, Fett) fett machen. Dabei solltest du die Energiedichte von Fetten berücksichtigen. Diese ist mehr als das Doppelte der Kalorien pro Gramm Eiweiß oder Kohlenhydrate. Dennoch gibt es keinen Grund, diesen Nährstoff zu vermeiden. Tatsächlich ist Fett für so viele körperliche Prozesse unerlässlich, einschließlich der Aufnahme vieler Vitamine, der Produktion wichtiger Hormone und der Gehirnfunktion. Trotzdem haben Fette an sich keine “eigene Aufgabe”, was dazu führt, dass sie leichter als Fett gespeichert werden.

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