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So wirst du Gastgeber für ein (stressfreies) Feiertagsessen

Original von Sam Pride (Noom Chefkoch)
Übersetzung: Kristina Marcus

Es ist soweit: Du bist Gastgeber, Chefköchin oder Zeremonienmeister des diesjährigen Feiertagsessens. Vielleicht hattest du schon einiges an Erfahrung darin, oder vielleicht betrittst du damit nun auch Neuland. So oder so, es kann eine ziemliche Herausforderung sein!

Unser Noom Chefkoch hat die vier   besten Tricks zusammengestellt, die dabei helfen den Stress und die Arbeitsbelastung zu reduzieren. 

Lasse deine Gäste Essen mitbringen

Im Englischen heißt das “Potluck”. Das bedeutet jeder bringt etwas zum Teilen mit allen anderen mit. Wenn du bei unserem Noom- Chefkoch mit leeren Händen  zum Essen kommst, kannst du dich auf ein wohlwollendes Necken einstellen. Auserdem darfst du den Abwasch machen.. Jeder hat etwas beizutragen.

Nur weil du das Festessen ausrichtest, heißt es nicht, dass du jedes Gericht selbst kochen musst.

Beginne mit der Anzahl der Gäste. Wenn du einen ungefähren Überblick bekommst wie viele Familienmitglieder oder Freunde du erwartest, kannst du damit loslegen deine Gäste aufzufordern eine Beilage, Nachspeise oder Getränke für X Personen beizusteuern. 

“Kann ich etwas mitbringen?” ist eine Frage die viele Leute stellen, wenn sie zum Essen eingeladen werden. Eine kleine Richtungsweisung kann viel dazu beitragen die Last auf den Schultern des Gastgebers, deinen Schultern, zu verringern und verhindern, dass es drei mal die gleiche Nachspeise gibt. 

Sei darauf vorbereitet ein paar Beilagen und Desserts an deine Gäste zu delegieren, – aber erlaube ihnen auch etwas vorzubereiten, das sie selbst mögen und das ihnen leicht fällt.

Ein gemeinsames Essen, zu dem ein jeder etwas Liebe und Anstrengung besteuern konnte, ist wahrlich das Beste!

Erstelle ein Menü

Bevor es ans Eingemachte geht, nimm dir etwas Zeit ein Menü zu entwerfen. Dieser simple Schritt wird dir den weiteren Weg unheimlich erleichtern. Er wird dir helfen die Gerichte auszuwählen, die du zubereiten wirst, um von dort aus eine Einkaufsliste zu erstellen. 

Sei schlau beim Einkauf

Wenn du die Einkaufsliste schreibst, stelle dir einmal den Grundriss deines Lieblings-Supermarktes vor. Zuerst kommt häufig frisches Obst und Gemüse, gefolgt von Fleisch und Milchprodukten, die meist die Gänge mit trockenen Lebensmitteln umranden. Unterteile deine Einkaufsliste in genau diese drei Kategorien.
Während du dein Menü durchgehst, schreibe jede Zutat auf und berücksichtige jede Überschneidung, indem du die jeweils ursprünglich notierte Menge anpasst. Wenn du z.B. Zwiebeln für die Füllung des Bratens, die Soße und für eine Beilage brauchst, notiere 3x Zwiebeln, so dass du im Geschäft weißt, dass du ein großes Netz Zwiebeln kaufen solltest.

Wenn deine Einkaufsliste komplett ist, überarbeite sie noch einmal so, dass die Zutaten mit den jeweiligen Mengen in der gleichen Reihenfolge aufgelistet sind, wie du sie im Laden vorfindest. Denn so geht es dann ganz flott.- Rein und ruck, zuck bist du auch  wieder raus aus dem überfüllten Geschäft!

Bereite vor, was vorzubereiten geht

Das französische “Mise en place”, zu Deutsch in etwa “an den rechen Ort gestellt” ist ein Motto, das wohl jeder Küchenchef oder Chefkoch verinnerlicht hat. Alles an Ort und Stelle zu haben garantiert einen geschmeidigen Arbeitsablauf, wenn eine Zutat oder ein Utensil gebraucht wird. Dieses Konzept lässt sich leicht auf deine Küche übertragen, wenn du ein Feiertagsessen bei dir zu Hause abhältst. Bereits einige Tage vor dem großen Ereignis können Brühen angesetzt, Gemüse zerkleinert oder Tortenböden vorbereitet werden. Wenn der große Tag da ist und dein Suppengemüse schon vorgeschnitten im Kühlschrank bereit liegt, bedeutet dies einen Arbeitsschritt weniger.  Und auch weniger Abwasch 😉 . Manche Dinge lassen sich gut im Voraus vorbereiten, andere weniger. Schau dir in deinem Menü genau an, welche Gerichte am besten am Feiertag selbst zubereitet werden sollten