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Über Erkältung, Grippe, oder andere Ausnahmezustände

… und wie du in dieser Zeit auf deine gesunde Balance achten kannst.

Wer schon einmal einen grippalen Infekt oder die Grippe hatte, kennt die Einschränkungen, die damit verbunden sind. Unglücklicherweise passiert das oft in stressigen Zeiten, wenn noch so viele Dinge zu erledigen sind.  Man hat wirklich keine Zeit krank zu sein, und gerade die neuen Gewohnheiten in den Alltag integriert. 

Nun ist man aber aufgefordert das Bett zu hüten, zu Hause zu bleiben und Ruhe zu geben. Also “Abwarten und Tee trinken”. Aber ist das wirklich so? Hast du wirklich keine Alternativen um deine gesunden Routine aufrecht erhalten zu können?

Wir sagen “Doch. Du hast Alternativen”. Daher haben wir ein paar Tipps für dich gesammelt wie du auch während deiner Zeit zu Hause deine Noom Ziele nicht pausieren musst. Diese Tipps können außerdem hilfreich sein, um sich auf Ausnahmesituationen vorzubereiten, oder diese mit einer gesunden Balance zu erleben. 

  1. Mach dir eine Liste und priorisiere.
    Es kann gut sein, dass du momentan nicht alle deine bisherigen Gewohnheiten aufrechterhalten kannst, weil du z. B. nicht fit genug bist für dein sportliches Wochenziel. Dabei  ist es wichtig auf deinen Körper zu hören. Oftmals hilft es sich eine Liste zu schreiben mit Dingen, die möglich sind, und dann zu priorisieren, was dir am wichtigsten ist und du unbedingt beibehalten magst. 
  2. Vergiss nicht, jeder kleine (Fort) Schritt zählt.
    Deine Reise ist nicht “Alles oder nichts”. Vielmehr ist deine Reise wie ein riesiger Abenteuerspielplatz, wo du alles ausprobieren kannst. Wenn es dir möglich ist, wäre es klasse deine Ziele in kleine Portionen aufzuteilen. So hast du nicht das Gefühl dich zu überfordern.
  3. Denke Positiv.
    Deine Routine hat sich vielleicht in den letzten Tagen etwas verändert, aber du bist zuversichtlich, dass du die Unterstützung und Werkzeuge hast, um durch diese Zeit zu kommen. Selbst wenn es momentan nicht so aussieht, bleibe positiv und es wird vorbeigehen. Diese mentale Stärke wird dir helfen mit noch mehr Kraft, als zuvor durchzustarten.
  4. Besinne dich auf das Wesentliche.
    Denke an die Erfolge, die du bisher auf deiner Abnehmreise feiern konntest, wie zum Beispiel das regelmäßige Loggen, dein Morgenritual, das tagesaktuelle Lesen der Artikel. Erlaube dir, dass du deine Ziele an die Situation anpasst und darauf hörst was dein Körper braucht. Auch wenn es bedeutet ein paar Schritte zurückzugehen und wieder bewusst loggen, weil dir das gut möglich ist. 
  5. Übe Selbst-Fürsorge.  
    Besondere Situationen verlangen besondere Maßnahmen. Eines der wertvollsten Dinge, die du machen kannst, ist EINE Sache zu erkennen und benennen, die dir dabei hilft durch diese Zeit zu kommen. Vielleicht ist es tiefes Atmen, vielleicht ist es Musik, die du gern hörst, möglicherweise findest du es auch angenehm deine Gedanken zu teilen. Gönne dir das, was du brauchst, um dich um dich selbst zu kümmern. 
  6. Finde das Positive inmitten des Chaos, das du gerade bemerkst. 
    In chaotischen Situationen neigen wir dazu uns überwältigt, gestresst oder frustriert zu fühlen. Oftmals vergessen wir auch, dass es in (fast) jeder Situation etwas Positives gibt. Mache dir eine Liste (in Gedanken oder auf Papier) der Dinge und Personen die dich glücklich machen. Als nächsten Schritt empfehlen wir dir zu reflektieren, wie du nun dieses positive Gefühl auch ausdrücken und erleben kannst. Sei es mit einer Nachricht an die Personen, oder einer besonderen Geste. Denn wer Positives teilt, bekommt Positives zurück und dadurch wird der Topf an Positivem immer voller.
  7. Lebe Dankbarkeit.  
    Es mag unmöglich klingen in Zeiten wo man mit sich selber zu kämpfen hat, aber dankbar zu sein für Dinge, die du hast, steigert dein Gefühl von Glück und die Produktivität wird ansteigen. Dankbarkeit zu kultivieren hilft uns sich auf Hoffnung zu fokussieren, und optimistisch zu bleiben. Außerdem gibt sie  uns den Mut und Resilienz an unseren Zielen dranzubleiben. 
  8. Sei stolz auf deine Errungenschaften. 
    Mache eine Liste von mindestens 10 Erfolgen. Vielleicht ist es, dass du bei einem Job durchgehalten hast, den du nicht machen wolltest. Vielleicht sind es deine wundervollen Kinder, die du groß gezogen hast. Vielleicht hast du den unangenehmen Telefonanruf heute erledigt. Du bist ein wunderbarer Mensch, und du hast bereits vieles in deinem Leben erreicht. Da kannst du ruhig auch stolz darauf sein; gerade in Zeiten wo es schwieriger ist. 
  9. Fokussiere dich auf das, was du kontrollieren kannst und lasse los von dem, was du nicht kannst.
    Vergiss nicht die Energie auf Dinge zu lenken worauf du Einfluss hast. Atmen, Achtsamkeit üben, greife auf Techniken zurück, die dir schon mal hilfreich waren, als du dich ähnlich wie jetzt gefühlt hast. Vergiss nicht: Diese Situation ist nur für eine bestimmte Zeit.
  10. Passe deine Ziele an. 
    Bestimmte Umstände verlange besondere Ziele. Wenn du krank bist, kann es vorkommen, dass es nicht ganz so einfach ist, alle deine SMART-Ziele einzuhalten. Das bedeutet nicht, dass diese Ziele momentan nicht wichtig sind, sondern, dass die Umstände gerade verlangen, dass die Ziele angepasst werden sollten. Wenn du zu Hause bist, ist vielleicht das Vorbereiten der Mahlzeiten nicht so wichtig, dafür wäre es passender sich auf das Snacken zu konzentrieren, oder wie du ein wenig Bewegung in den eigenen vier Wänden einbauen kannst. Also nimm dir die Zeit und mache dir bewusst was momentan relevant und möglich ist mit dem Wissen, dass du dir auch so gesunde Gewohnheiten aneignen kannst.

Unsere Coaches begleiten dich auch in Ausnahmesituationen, und stehen dir unterstützend zur Seite, wenn es mal nicht so nach Plan läuft. Und wenn wir uns ehrlich sind, so ein wenig Unterstützung, kann auch im Alltag nicht schaden, oder? Na dann, am besten gleich hier lang.