Eine Woche der Achtsamkeit

Autorin: Chelsea Dellinger 
Übersetzung: Birte Bojarzin

Was ist das Geheimnis, um dein Leben und Arbeiten in Einklang zu bringen?

Es ist Achtsamkeit!
Eine achtsame Haltung ist alles, was du brauchst, um deinen vollen Terminkalender nicht zur Last werden zu lassen. Wir fallen schnell in einen Kreislauf von Routine und Verantwortlichkeiten, wo sich tägliche Aktivitäten möglicherweise banal anfühlen. Warum definieren wir unsere Work-Life-Balance nicht neu, damit wir unsere Freizeit intensiver genießen können? Wenn wir Achtsamkeit in diese Aktivitäten bringen, kreieren wir für uns eine neue Erfahrung.  Wir erleben unsere täglichen Aufgaben mit mehr Energie und dem Gefühl der Zielstrebigkeit. Erlaube dir weniger zu tun, mehr zu delegieren, langsamer zu werden, Aufgaben Stück für Stück zu erledigen und einfach mal Nein zu sagen.

Du hast dir die Zeit für dich verdient. Du hast das Recht dich von bestimmten Dingen abzunabeln, um neue Dinge zu finden oder Alte wieder neu zu entdecken. Dies hat die gleiche Wichtigkeit, wie die Erfüllung unserer täglichen Aufgaben. Bevor du deinen Tag beginnst, checke mit dir selber ein. Fühle deine Energie, Stimmung und Präsenz. Gebe dein Bestes und sei dir deiner Aufgaben bewusst. Finde eine Balance zwischen deiner Arbeit und der Zeit für dich und schenke beidem Achtsamkeit. 

Eine Woche der Achtsamkeit 

Montag: Beobachten.

Beachte deine Gefühle und Gedanken und wie sie sich im Laufe des Tages mit den verschiedenen Umgebungen verändern. 

Dienstag: Schmecken.

Sei dir all deiner Sinne während des Essens bewusst. Identifiziere was dir an dem Essen gefällt und was nicht. Wie reagiert dein Körper auf das Essen? Unterscheide mit jedem Bissen Texturen, Temperaturen und Aromen und wie diese sich unterscheiden.

Mittwoch: Zuhören.

Sei dir deiner Hunger- und Sättigungssignale bewusst. Erkenne, wann dein Körper nach Bewegung verlangt. Wann dein Geist Ruhe braucht. Auf die Signale von Körper und Geist zu achten, ist eines der wichtigsten Fähigkeiten, die du besitzt. 

Donnerstag: Organisieren.

Räume die Zimmer oder Bereiche auf, an denen du die meiste Zeit verbringst. Strebe Einfachheit an. Schreibe eine Aufgabenliste und sortiere sie nach Priorität. Beides regt zur Verbesserung der Produktivität an.

Freitag: Dankbarkeit.

Schätze das Jetzt. Schätze die Kleinigkeiten des Alltags. Sage dir täglich „Danke“. Suche dir etwas aus, für das du jeden Tag dankbar bist.

Samstag: Visualisieren.

Stelle dir vor, was dich am glücklichsten macht. Konzentriere dich auf die vor dir liegende Aufgabe. Erstelle dir ein Bild in deinem Kopf, in dem du deinen normalen Tag mit mehr Bewusstsein durchläufst.

Sonntag: Planen.

Bereite dich auf die kommende Woche vor. Setze deinen Fokus auf die kommende Woche, um so Raum für den Moment zu schaffen.  Warum das Planen wichtig ist und was es dir bringt, erfährst du in diesem Artikel.