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Kopf über Mund: Die Vorteile des achtsamen Essens

Autorin: Chelsea Denlinger
Übersetzung: Coach Kristina

Was ist achtsames Essen?

Achtsames Essen kann als Essen im Moment unter Einsatz all deiner Empfindungen definiert werden. Jede Mahlzeit und jeder Snack wird mit Aufmerksamkeit und Intention verzehrt. Wenn du achtsam isst, richtest du deine Aufmerksamkeit auf deine Essgewohnheiten und Muster. 

Was sind die Vorteile vom Achtsamen Essen?

Einer der größten Vorteile achtsamen Essens ist, dass es keine Diät ist. Es gibt keine Einschränkungen jeglicher Nahrungsmittel. Achtsames Essen fördert ein Gleichgewicht zwischen alltäglicher Speisen und reichhaltiger Genussmittel. So kannst du nicht nur weniger Schuldgefühle bezüglich deiner Lebensmittelwahl erleben, sondern auch den Geschmack deines Essens genießen. Anstelle von Verurteilungen bezüglich deiner Essensauswahl kannst du jeden letzten Bissen auskosten. Ein zweiter Vorteil achtsamen Essens liegt in der Kraft das Kommando über deinen Teller zu übernehmen. Das Praktizieren von Achtsamkeit hat das Potential dazu zu führen eine gesündere Beziehung mit Lebensmitteln herzustellen. Du kannst lernen langsam zu essen, Stress-Essen zu bewältigen, Essensgelüste zu überwinden und dich von kleineren Mengen satt zu fühlen. Zusammengefasst: Achtsames Essen ist ein realistischer Ansatz. Es erfordert keine zusätzliche Anstrengung, sondern deine Aufmerksamkeit auf deine Mahlzeit zu richten.

Hier sind fünf Fertigkeiten, die du schon heute ausprobieren kannst, um achtsamer zu essen:

  1. Denke nach, bevor du einkaufst – Fülle deinen Einkaufswagen mit Nahrungsmitteln, die den Wert deiner Ernährung und Gesundheit erhöhen. Greife zu Lebensmitteln, die dir Kraft und Energie geben. Navigiere den Lebensmittelladen vorsichtig, in dem du dich zuerst vom Rand und dem Gemüsebereich bedienst. Achtsames Essen beginnt im Einkaufswagen.
  2. Decke dich mit Grünem ein – Fülle deinen Teller mit gesunden, kalorienarmen Lebensmitteln. Dann nimm dir vor, diese zuerst zu essen. Achte darauf wie sich dein Sättigungsgefühl während der Mahlzeit verändert.
  3. Iss kleine Portionen – Zu Beginn deiner Mahlzeit versuche dir eine kleinere Portion aufzutun, als du denkst, du brauchst, um dich satt zu fühlen. Von einem kleineren Teller zu essen kann ein hilfreicher umgebungsbedingter Hinweis sein früher auf dein Hungergefühl achtzugeben.
  4. Kaue einfach weiter – Mit jedem Bissen schenkst du dir selbst mehr Zeit dich auf die Beschaffenheit und Geschmäcke deines Essens wahrhaftig einzustimmen. Deine Mahlzeit in kleinere Stücke zu zerkauen, kann dabei helfen die Geschwindigkeit beim Essen zu reduzieren und Sättigung besser zu erspüren.
  5. Abschalten – Bei deiner nächsten Mahlzeit leg alle elektronischen Geräte oder Ablenkungen bei Seite. Erlaube dir komplett von der Außenwelt abzuschalten, um dich wieder mit der Mahlzeit vor dir in Einklang zu bringen. Beobachte, wann du beginnst dich von deinem Essen satt vs. befriedigt zu empfinden.

Alles ausprobiert? Du möchtest weiter deine Achtsamkeit beim Essen üben? Dann schaue dir folgende 10 Punkte an.


Quellen:

Albers, S. (2012). Eating Mindfully: How to End Mindless Eating and Enjoy a Balanced Relationship with Food (2nd Ed). Oakland, CA: New Harbinger Publications.

Andersen, A. (2007). Stories I tell my patients: where are you when you are eating?. Eating Disorders, 15, 279-280.

Kadey, M. (2017). Mindful Eating: Eat, Drink, and Think. Environmental Nutrition, 40, 4.

8 Steps to Mindful Eating. (2016). Harvard Women’s Health Watch, 23, 1-7.