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Hilfreiche Tipps für das Homeoffice

Author: Marie-Luise Huber, MSc. MPH

Für Menschen, die ihre Arbeit nur mit einem Computer erledigen können, wird es immer einfacher nicht in ein Büro gehen zu müssen. Schnelles Internet und erschwingliche Geräte bedeuten, dass immer mehr Menschen ihre täglichen Aufgaben auf der ganzen Welt erledigen können. Mit der Verbreitung des Coronavirus, schreiben zahlreiche Unternehmen vor oder empfehlen, dass so viele Mitarbeiter wie möglich von zu Hause aus arbeiten, bis der Virus verlangsamt werden kann.

Insgeheim träumen viele Menschen davon, bequem von zu Hause aus zu arbeiten und auf den Pendelverkehr zu verzichten, um mehr Zeit für Schlaf, Familie oder Bewegung zu haben. Remote-Arbeiten ist jedoch ein zweischneidiges Schwert – Du kannst zwar zu Hause bleiben, aber es kann schwieriger sein sich auf das eigentliche Arbeiten zu konzentrieren. Egal, ob es sich um einen Wäschestapel handelt, der plötzlich ansprechender aussieht als die To-Do-Liste deines Chefs, oder um eine kurze dreistündige Serie dieser Netflix-Show, die du unbedingt sehen möchtest. Es kann ein wenig mehr Mühe kosten, zu Hause produktiv zu bleiben. Außerdem kann die Isolation schnell zu einem Wermutstropfen für diejenigen werden, die es gewohnt sind, bei der Arbeit Kontakte zu knüpfen. Und manche Leute würden es natürlich vorziehen, im Büro zu bleiben.

Aber nun mal der Reihe nach: Du solltest sich wahrscheinlich gerade hinsetzen, etwas frühstücken und etwas anderes als deinen Pyjama anziehen. Falls du nun glaubst, das ist das einzige, was wir dir mitgeben, täuschst du dich. Wir bei Noom sind wahrliche Work-from-Home-Veteranen und teilen gerne unsere Erfahrung.

Der Arbeitsplatz

Versuche, einen passenden und bequemen Arbeitsplatz zu finden, den du mit deinem Job verbinden kannst. Ein separates Büro ist ideal, aber auch wenn du das nicht hast, reicht einfach ein Platz, wo du deine Sachen haben kannst und wo du am Ende des Tages den Laptop zuklappst und weißt, der Arbeitstag ist vorbei. Geistig hilft es vielen, die Verbindung zu trennen. Sobald die Tür des (Arbeits-)zimmers zu ist, weißt du: Es ist Feierabend.

Die Kommunikation

Möglicherweise fällt es dir leichter, produktiv zu sein, ohne dass deine gesprächigsten Kollegen ständig in deinem Ohr herumschwirren. Aber soziale Interaktionen – auch mit den nervigsten Kollegen – können Gefühle der Isolation und Einsamkeit lindern. Studien zeigen, dass diese Art von Austausch ein wesentlicher Faktor für unser geistiges Wohlbefinden und unsere Teambindung ist.
Aus diesem Grund kann der Austausch mit den Kollegen über Video sowie Videokonferenzen  sehr hilfreich sein. So siehst du das Gesicht deiner Kollegen und erlebst ein wenig mehr das Gefühl eines “üblichen” Meetings.
Wenn du auch den Tratsch in der Kaffeeküche vermisst, empfehlen wir einen Kollegen zu finden mit dem du spezielle Zeiten/ Termine ausmachst, um sich kurz auszutauschen.

Vergiss nicht: zu Hause vor deinem Laptop sind die Kommunikationsformen etwas anders, aber du bist mit deinen Kollegen dennoch stark verbunden. 

Routine

Nur weil du jetzt von zu Hause arbeitest, ist das kein Grund deine bisherigen Routinen aufzugeben, die dir deinen Alltag verschönern. Falls es dir möglich ist, versuche vor der Arbeit nach draußen zu gehen Das hilft, um dich gedanklich auf deinen Arbeitstag einzustellen. Außerdem gibt dir dieses “Rausgehen” ein ähnliches Gefühl wie in die Arbeit zu gehen,  du kannst deine Morgenroutine weiter beibehalten und so tun als ob…

Wenn du angefangen hast, morgens eine kurze Einheit im Fitnessstudio zu machen, um ein paar aktive Minuten in einen Alltag zu bringen, haben wir hier ein paar Tipps für dich wie du auch weiterhin in deinen eigenen 4 Wänden aktiv sein kannst.
Meal prep kann ebenso weiterhin super angenehm sein. So musst du nicht überlegen, was du dir schnelles zum Mittagessen kochst, sondern hast bereits am Vorabend mitgedacht.

Zeitplan
Normalerweise werden unsere Zeit und die Struktur unseres Tages von anderen Menschen beeinflusst. Aber wie ist das nun, wenn du nur zu Hause bist? 

Studien haben gezeigt, dass Zeiten, die alleine verbracht werden, als produktiver angesehen werden, wenn sie strukturiert sind. Daher empfiehlt es sich, dass du dir bei der Arbeit einen strukturierteren Tagesplan als gewöhnlich erstellen solltest. Dabei ruhig auch mehrere Pausen einplanen, entweder um mit dem Hund kurz hinauszugehen, die Post hereinzuholen, oder auch nur um dich ans Fenster zu stellen, die frische Luft zu spüren und ein wenig in die Ferne zu schauen. Kommuniziere auch mit deinen Mitbewohnern/deiner Familie, wann du Pausen hast und wann es okay ist dich von der Arbeit zu unterbrechen. Überlegt gemeinsam wie ihr deine Arbeitszeit eindeutig kennzeichnet, sodass es hier zu keinen unangenehmen Missverständnissen kommt.